Krise in Griechenland: Ansturm auf SOS-Kinderdörfer
11 Nov
Viele Griechen können ihre Kinder nicht mehr ernähren
Die Finanzkrise in Griechenland hat auch auf die griechischen SOS-Kinderdörfer massive Auswirkungen. Immer mehr Eltern oder alleinerziehende Mütter wenden sich an die Kinderdörfer, weil sie ihre Kinder nicht mehr ernähren können. Über 1000 Familien hätten seit Beginn der Krise angefragt, ob sie ihre Kinder nicht in einem der Kinderdörfer in Obhut geben könnten, teilte die Organisation mit.
„Wir erleben derzeit einen Ansturm auf die SOS-Kinderdörfer“, sagte der Leiter der SOS-Kinderdörfer Griechenland, George Protopapas. „Die Eltern stehen mit ihren Kindern manchmal sogar direkt vor unserer Tür.“ Die Zahl der Anfragen sei um mehr als 65 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr gestiegen.
Hinzu komme, dass durch die Krise deutlich weniger Spenden bei den SOS-Kinderdörfern eingingen, sagte Protopapas. Bisher hatten sich die drei griechischen Kinderdörfer allein aus Spenden aus dem Inland finanziert. Der griechische SOS-Leiter befürchtet, dass die Organisation in Griechenland dieses Jahr wohl erstmals rote Zahlen schreiben wird. „Zusätzlich zum Ausbleiben der Spenden hat der Staat auch noch die Steuern erhöht“, sagte er. Man habe die Ausgaben bereits auf das Notwendigste gekürzt.
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