Den Zusammenhalt in der Gesellschaft gemeinsam stärken

10 Nov

Minister Manfred Lucha rief die Diakonie Württemberg bei deren Mitgliederversammlung zur „intensiven Zusammenarbeit“ auf und stellte finanzielle Unterstützung in Aussicht

Pressemeldung der Firma Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Dass seit der Pandemie der gesellschaftliche Zusammenhalt „bröckelt“, beschwert Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, in einer Videobotschaft. Dies hatte die vom Sozialministerium in Auftrag gegebene Bertelsmann-Studie festgestellt. „Wir müssen diejenigen Menschen stärken, die jetzt das Gefühl haben, die Gesellschaft sei für sie nicht umfassend schützend da“, sagte er bei der heutigen Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Württemberg vor rund 150 Vertreterinnen und Vertretern diakonischer Einrichtungen und Kirchenbezirke. Es sei gemeinsame Grundaufgabe von Politik und Sozialverbänden wie der Diakonie, Menschen in existenziellen Nöten Teilhabe- und Chancengerechtigkeit zu vermitteln. Nur das führe zu einer „Identifikation mit den Werten unserer Gesellschaft“. Als deren Pfeiler nannte er Nächstenliebe, Solidarität, Wertschätzung und Vielfalt. Er betonte: „Wir werden uns unsere vielfältige, offene, solidarische Gesellschaft nicht von Putin zerschießen lassen.“

Lucha bedankte sich bei der Diakonie Württemberg „für die kritisch-solidarische Haltung gegenüber den Einzelnen, die nicht automatisch die große Lobby haben“. Er sagte ihnen und auch den Einrichtungen und Diensten finanzielle Unterstützung zu. Der Minister betonte, die „reibungslose und intensive Zusammenarbeit“ sei wichtiger denn je. Nach der Entscheidung über Bundesmittel würden finanzielle Zuwendungen des Landes geprüft. „Wir werden als Land weiter für Sie da sein.“

Auf dem Programm der Mitgliederversammlung standen außerdem Wahlen zum Verbandsrat, dem höchsten Gremium des Diakonischen Werks Württemberg, der Bericht des Präsidiums und des Vorstands, Finanzfragen, die Übernahme des Gesetzes zum Schutz vor sexualisierter Gewalt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie die strategische Ausrichtung des Verbands für die Jahre 2024 bis 2029.

In den Verbandsrat wurden für fünf Jahre gewählt Jutta Arndt, Geschäftsführerin der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal; Pfarrerin Dr. Dörte Bester, Theologischer Vorstand und Direktorin der Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg; Pfarrerin Petra Frey, Geschäftsführerin des Evangelischen Diakonieverbands Ulm/Alb-Donau; Pfarrer Gottfried Heinzmann, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen, Wilhelmsdorf; Oberin Heidrun Kopp, Theologischer Vorstand der Evangelischen Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal; Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Lichtenstern; Pfarrer Prof. Dr. Bernhard Mutschler, Theologischer Vorstand der BruderhausDiakonie, Reutlingen; Kathrin Vogelbacher, Geschäftsführerin von mehrwert – Agentur für Soziales Lernen.



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Die Diakonie Württemberg ist die soziale Arbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Freikirchen. Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein Dachverband für 1.400 Einrichtungen mit fast 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 200.000 Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg ist ebenfalls Landesstelle der Internationalen Diakonie, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa. Bundesweit sind rund 525.000 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland.


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